Klima: Belastungen

Im Kanton Basel-Stadt nahmen zwischen 2010 und 2018 die CO2-Emissionen von rund 0.9 Mio. Tonnen auf rund 0.7 Mio. Tonnen ab. Das sind aktuell 3.5 Tonnen CO2-Emissionen pro Kopf im Jahr 2018 gegenüber 4.7 Tonnen im Jahr 2010.

Im Kanton Basel-Landschaft liegen die Werte leicht höher. Zwischen 2010 und 2018 nahmen die CO2-Emissionen von rund 1.5 Mio. Tonnen auf rund 1.3 Mio. Tonnen ab. Im Jahr 2010 waren es 5.7 Tonnen pro Kopf, 2018 lagen sie bei 4.7 Tonnen pro Kopf.

Die CO2-Emissionen werden basierend auf dem Bruttoenergieverbrauch aus Brenn- und Treibstoffen gemäss Energiestatistik [1, 2] ermittelt. Die Unterschiede zwischen Basel-Stadt und Basel-Landschaft kommen unter anderem wegen eines geringeren Treibstoffverbrauchs in der Stadt zustande (gute ÖV-Anbindung, kurze Wege, höherer Anteil Fuss- und Veloverkehr), aber auch aufgrund des hohen Anteils an erneuerbarer Energie für Raumwärme und Warmwasser im Zusammenhang mit der Fernwärme der Industriellen Werke Basel (IWB).

Die Pro-Kopf-Emissionen der Schweiz sind, gemessen an anderen Industrieländern, eher niedrig, was vor allem auf der weitgehend CO2-freien Stromproduktion in der Schweiz und dem Fehlen von Schwerindustrie beruht. Sie sind andererseits jedoch deutlich höher als diejenigen von Entwicklungsländern und weit über dem Zielwert von 1 t CO2 pro Person im Jahr 2050. Um die globale Erwärmung auf maximal 1.5 C zu begrenzen [2] ist nach dem neusten IPCC Bericht 2018 eine Senkung auf Netto-Null Emissionen bis 2050 notwendig.

 

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