Klima

Bergwald

Der Mensch verändert durch die Emission von Treibhausgasen (u.a. CO2, Methan, Lachgas) zunehmend die Zusammensetzung der Atmosphäre, was zur Klimaerwärmung führt. Dies hat zur Folge, dass Gletscher und polare Eismassen abschmelzen und Meeresspiegel steigen. Zudem werden extreme Wetterereignisse, welche unter anderem zu Hochwasser und Dürreperioden führen, immer häufiger. Die Schweiz mit ihrem Gebirgsökosystem ist stark von der Klimaerwärmung betroffen.

Damit die Klimaerwärmung nicht noch drastischere Folgen für Mensch und Umwelt haben wird, haben sich die Internationalen Vertragsparteien im Übereinkommen von Paris (COP 21 von 2015) geeinigt, dass ein Temperaturanstieg von maximal 1.5°C angestrebt wird. Diese Klimaziele erfordern eine markante Änderung der Strategien zur Eindämmung des Klimawandels.

Zur Zielerreichung müssen die weltweiten CO2-Emissionen bis Mitte des Jahrhunderts auf Netto-Null reduziert werden. Die bekannten Emissionsminderungsmassnahmen beispielsweise im Gebäudesektor oder bei der Mobilität reichen dafür nicht mehr aus. Verschärfte Massnahmen sind in allen Sektoren notwendig.

Darüber hinaus ist zu erwarten, dass biologische und technische CO2-Senken in Zukunft nötig sind, um die im Übereinkommen von Paris festgehaltenen Klimaziele zu erreichen. Das bedeutet, dass bereits erfolgte CO2-Emissionen nachträglich wieder aus der Atmosphäre zu entnehmen und zu lagern sind. Häufigste Fachbegriffe für die Entnahme von CO2 aus der Atmosphäre sind «Carbon Dioxide Removal» (CDR), «Negative Emissionstechnologien» oder «Geoengineering»[1]. Allerdings sind bis heute noch keine solchen technischen Lösungen verfügbar. Zudem sind damit kaum abschätzbare Kosten, Risiken und unerwünschte Nebenwirkungen verbunden. Aus diesem Grunde gilt es, wo immer möglich zuerst die fossilen Energieträger durch erneuerbare Energien zu ersetzen.

Die Klimaschutzpolitik der Schweiz ist in erster Linie eine CO2-Reduktionspolitik: 85% der Klimagase in der Schweiz stammen aus der Verbrennung der fossilen Energieträger Erdöl und Erdgas sowie der Treibstoffe Benzin und Diesel. Nun gilt es, diese durch erneuerbare Energien zu ersetzen und energieeffizient einzusetzen.

Das CO2-Gesetz bildet die Grundlage für die Reduktion der Treibhausgasemissionen und die Anpassung an den Klimawandel in der Schweiz. Die Kantone Basel-Landschaft und Basel-Stadt übernehmen ebenfalls Verantwortung und treffen Massnahmen für eine lokale Klimaschutzpolitik. Wichtige Instrumente dazu sind die Energiegesetze, der Luftreinhalteplan beider Basel sowie die raum- und verkehrsplanerischen Instrumente «Kantonaler Richtplan» und «Agglomerationsprogramm Basel».

Inhalte aktualisiert im September 2020.

Quellen

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Berichterstattung zum Thema Kima nach dem DPSIR-Modell