Wasser

Wasser ist eine wichtige Ressource in den Kantonen Basel-Stadt und Basel-Landschaft. Flusswasser kommt für die Erzeugung von Energie, die Brauchwassernutzung in der Industrie, die Bewässerung in der Landwirtschaft und die Anreicherung von Grundwasser zum Einsatz. Grundwasser wird für die Trinkwasserversorgung, und auch für industrielle Produktions- und Kühlprozesse genutzt. Die grössten Grundwasservorkommen befinden sich in den Rheinschottern in der Agglomeration Basel sowie im Birs- und Ergolztal. Grundwasser bildet sich durch Niederschläge und die natürliche oder künstliche Infiltration von Flusswasser. In den grossen Wasserwerken im Hardwald und den Langen Erlen wird das Grundwasser durch die Infiltration von Rheinwasser künstlich angereichert. Pro Person werden täglich rund 150 Liter Wasser aus den Grundwasservorkommen konsumiert.

Grosse Grundwasservorkommen befinden sich oft in Tälern, wo auch die grössten Siedlungsgebiete sind. Für den Schutz der Ressource Grundwasser müssen somit verschiedene Massnahmen getroffen werden, damit Nutzungskonflikte mit anderen räumlichen Nutzungen wie Siedlungsgebieten, Verkehrswegen und der Landwirtschaft möglichst gering gehalten werden.

Das eidgenössische Gewässerschutzgesetz und die zugehörige Gewässerschutzverordnung dienen als Grundlage für den Umweltschutz im Bereich Wasser. Ergänzt werden diese von kantonalen Gesetzen und Verordnungen. Das Ziel ist, die Gewässer, das heisst die Fliessgewässer und das Grundwasser, vor Belastungen möglichst zu schützen und die natürlichen aquatischen Lebensräume langfristig zu erhalten. 

Mehr zum Thema

Berichterstattung zum Thema Wasser nach dem DPSIR-Modell