Wald: Massnahmen

Die Kantone Basel-Landschaft und Basel-Stadt fördern die Biodiversität, indem sie beispielsweise neue Waldreservate ausscheiden oder Waldränder aufwerten. Waldränder sind ein wichtiges Vernetzungselement von Wald und Kulturland und Lebensraum zahlreicher Tier- und Pflanzenarten. Mit der Förderung der Jungwaldpflege kann die Baumartenzusammensetzung und somit die Wahl von zukunftsfähigen Baumarten gesteuert werden. Dies ist eine Massnahme, um die Wälder von heute für die Klimabedingungen von morgen fit zu machen. Da die Zukunft ungewiss ist, werden in den Wäldern möglichst viele verschiedene Baumarten gefördert.

Um das nachhaltig nutzbare Potenzial von Holz auszuschöpfen, setzen sich die Kantone für die Nutzung von regional gewonnenem Holz ein. Unter anderem möchte der Bund, dass das nachhaltig nutzbare Potenzial an Holz ausgeschöpft wird. Mit dem Aktionsplan Holz wird die Ressourcenpolitik Holz des Bundes umgesetzt. Von 2009 bis 2016 initiierte und unterstützte der Aktionsplan Projekte, die sich mit dem Rohstoff Holz und seiner Verwertung auseinandersetzen.

Die wichtigste flächenmässige Schutzmassnahme für den Wald ist das gesetzlich festgeschriebene Rodungsverbot.

Durch die Zertifizierung wird eine umweltgerechte, sozialverträgliche und wirtschaftlich tragbare Waldwirtschaft dokumentiert. Die beiden in der Schweiz verwendeten Zertifizierungssysteme FSC und PEFC basieren auf denselben vom Bund entwickelten Standards. Rund 30% der Waldfläche im Kanton Basel-Stadt und 75% in Basel-Landschaft – vorwiegend von öffentlichen Waldeigentümern - sind zertifiziert. [1]