Klima: Ursachen

31% der Treibhausgase in der Schweiz werden durch den Verkehr verursacht, 30% durch die Industrie und Abfallbewirtschaftung, 20% durch Privathaushalte (insbesondere Heizungen, ohne Verkehr), 12% durch die Land- und Forstwirtschaft und 7% durch Dienstleistungen. [1]

Der wachsende Güter- und Personenverkehr und die Heizung des Gebäudebestandes führen zu einem verstärkten Verbrauch an fossilen Energieträgern.

Bei der Verbrennung von Treibstoffen wie Benzin oder Diesel wird CO2 ausgestossen, was den natürlichen Treibhauseffekt verstärkt und zu einer Erwärmung des Klimas führt. Der Motorisierungsgrad ist ein Mass für das Verkehrsaufkommen und damit für den Treibstoffverbrauch. Der Motorfahrzeugbestand nimmt im Kanton Basel-Landschaft seit Jahren konstant zu. Im Kanton Basel-Stadt ist der Fahrzeugbestand seit 2004 nur leicht angestiegen. Der deutlich tiefere Motorisierungsgrad in Basel-Stadt verdankt sich unter anderem den kurzen Wegen (Langsamverkehr) und der durchwegs guten Anbindung an die öffentlichen Verkehrsmittel.

Beim Heizen entstehen durch Verbrennung von Brennstoffen wie Heizöl und Erdgas ebenfalls CO2-Emissionen. Die Wohnfläche pro Person stagniert in beiden Kantonen und ist in den letzten Jahren leicht rückläufig. Die Fläche pro Person ist mit 47.3 m2 im Kanton Basel-Landschaft deutlich höher als im Kanton Basel-Stadt mit 41.4 m2 (2016). Der Schweizer Durchschnitt lag im Jahr 2015 bei 45.2 m2. Die Wohnfläche pro Person informiert über die Wohnraumverhältnisse, nicht aber über die Verteilung des Wohnraums oder über die Wohnraumqualität.

In geringerem Umfang tragen auch Landnutzungsänderungen und die Landwirtschaft zur Anreicherung der Atmosphäre mit Treibhausgasen wie Methan und Lachgas bei.