Klima

Der Mensch verändert durch die Emission von Treibhausgasen (u.a. CO2, Methan, Lachgas) zunehmend die Zusammensetzung der Atmosphäre, was zur Klimaerwärmung führt. Dies hat zur Folge, dass Gletscher und polare Eismassen abschmelzen und Meeresspiegel steigen. Zudem werden extreme Wetterereignisse, welche unter anderem zu Hochwasser und Dürreperioden führen, immer häufiger. Die Schweiz mit ihrem Gebirgsökosystem ist stark von der Klimaerwärmung betroffen.

Damit die Klimaerwärmung nicht noch drastischere Folgen für Mensch und Umwelt haben wird, darf die globale Durchschnittstemperatur nicht mehr als zwei Grad gegenüber dem vorindustriellen Niveau ansteigen. Es sind erhebliche Reduktionen der Treibhausgasemissionen nötig.

Die Klimaschutzpolitik der Schweiz ist in erster Linie eine CO2-Reduktionspolitik: 85% der Klimagase in der Schweiz stammen aus der Verbrennung der fossilen Energieträger Erdöl und Erdgas sowie der Treibstoffe Benzin und Diesel. Nun gilt es, diese durch erneuerbare Energien zu ersetzen und energieeffizient einzusetzen.

Das CO2-Gesetz bildet die Grundlage für die Reduktion der Treibhausgasemissionen und die Anpassung an den Klimawandel in der Schweiz. Die Kantone Basel-Landschaft und Basel-Stadt übernehmen ebenfalls Verantwortung und treffen Massnahmen für eine lokale Klimaschutzpolitik. Wichtige Instrumente dazu sind die Energiegesetze, der Luftreinhalteplan beider Basel sowie die raum- und verkehrsplanerischen Instrumente «Kantonaler Richtplan» und «Agglomerationsprogramm Basel».

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