Klima

Bergwald

Der Mensch verändert durch die Emission von Treibhausgasen (u.a. CO2, Methan, Lachgas) zunehmend die Zusammensetzung der Atmosphäre, was zur Klimaerwärmung führt. Dies hat zur Folge, dass Gletscher und polare Eismassen abschmelzen und Meeresspiegel steigen. Zudem werden extreme Wetterereignisse, welche unter anderem zu Hochwasser und Dürreperioden führen, immer häufiger. Die Schweiz mit ihrem Gebirgsökosystem ist stark von der Klimaerwärmung betroffen.

Damit die Klimaerwärmung nicht noch drastischere Folgen für Mensch und Umwelt haben wird, haben sich die Internationalen Vertragsparteien im Übereinkommen von Paris (COP 21 von 2015) darüber geeinigt, dass ein Temperaturanstieg von maximal 1.5°C angestrebt wird. Dazu sind erhebliche Reduktionen der Treibhausgasemissionen nötig. Die Treibhausgasemissionen müssen bis 2060 auf null gesenkt werden und langfristig sind möglicherweise auch zusätzliche kohlenstofffixierende Massnahmen (Geoengineering) notwendig [1].

Die Klimaschutzpolitik der Schweiz ist in erster Linie eine CO2-Reduktionspolitik: 85% der Klimagase in der Schweiz stammen aus der Verbrennung der fossilen Energieträger Erdöl und Erdgas sowie der Treibstoffe Benzin und Diesel. Nun gilt es, diese durch erneuerbare Energien zu ersetzen und energieeffizient einzusetzen.

Das CO2-Gesetz bildet die Grundlage für die Reduktion der Treibhausgasemissionen und die Anpassung an den Klimawandel in der Schweiz. Die Kantone Basel-Landschaft und Basel-Stadt übernehmen ebenfalls Verantwortung und treffen Massnahmen für eine lokale Klimaschutzpolitik. Wichtige Instrumente dazu sind die Energiegesetze, der Luftreinhalteplan beider Basel sowie die raum- und verkehrsplanerischen Instrumente «Kantonaler Richtplan» und «Agglomerationsprogramm Basel».

Quellen

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Berichterstattung zum Thema Kima nach dem DPSIR-Modell