Energie: Ursachen

Der Energieverbrauch wird durch viele Faktoren beeinflusst. Die Wohnfläche pro Person ist unter anderem massgebend für den Energieverbrauch durch Raumwärme.

Die Wohnfläche pro Person liegt in Baselland über und in Basel-Stadt unter dem schweizerischen Mittelwert. Die Raumwärme und somit der Energiebedarf zum Heizen bzw. Kühlen wird beeinflusst von der Dämmungsqualität des Raumes und von der Effizienz der eingesetzten Heiz- bzw. Kühltechnik. Bei der Ermittlung des Energiebedarfs müssen die Heizgradtage berücksichtigt werden. Wetterbedingt unterliegen diese von Jahr zu Jahr Schwankungen.

Der Energiepreis ist ein wichtiger Entscheidungsfaktor bei der Wahl des Heizsystems. Der Preis hat aber auch Einfluss auf den Verbrauch, weshalb in Hochpreisphasen Energiesparmassnahmen eher umgesetzt werden. Die Brennstoffpreise sind seit dem Jahr 2000 in der Summe gestiegen, wobei Heizöl den grössten Schwankungen unterworfen war, dicht gefolgt von Erdgas. Holz und Fernwärme sind in derselben Zeitspanne weniger teuer geworden als fossile Brennstoffe.

Die Produktion von Gütern und Dienstleistungen ist mit dem Bedarf an Ressourcen und Energie eng verbunden. Das Bruttoinlandprodukt (BIP) als Mass für die volkswirtschaftliche Leistung ist in beiden Kantonen seit 1980 fast kontinuierlich angestiegen, allerdings auf unterschiedlichem Niveau. Produktionsverlagerungen, Entwicklungen von Technologien und Veränderungen im Konsumverhalten haben ebenfalls Auswirkungen auf den Energieverbrauch. Hierfür sind aber keine Indikatoren erstellt worden.

Der zunehmende Motorfahrzeugbestand ist ein Indikator für den steigenden Bedarf an Energie, die für die Abdeckung der Mobilitätsbedürfnisse benötigt wird. Nicht abgebildet werden weitere Einflüsse des Autoverkehrs, die sich positiv respektive negativ auf die Umwelt auswirken können, darunter die gesteigerte Effizienz der Fahrzeuge, die gefahrenen Kilometer, die Antriebssysteme, das Fahrzeuggewicht und die -ausstattung sowie die Belegungszahlen.