Biotechnologie: Belastungen

In den beiden Basel wird in Hochsicherheitslaboratorien des pharmazeutisch-medizinischen Bereichs viel und ausgiebig geforscht und biotechnologische Produktion betrieben. Die Verwendung von pathogenen oder gentechnisch veränderten Organismen hat die Unterstellung unter die Einschliessungsverordnung (ESV) zur Folge. Die Forschungslaboratorien und die biotechnischen Produktionsanlagen werden daher als sogenannte «geschlossene Systeme» behandelt. Auf der Grundlage der ESV werden die Massnahmen zur Verhinderung eines Eintrags in die Umwelt von den kantonalen Vollzugsstellen überprüft.


Im Jahr 2012 wurde in den Häfen beider Kantone und im Basler Bahnhof St. Johann das Vorkommen von unbeabsichtigt freigesetzten GV-Rapspflanzen nachgewiesen. Der Grund dafür liegt beim Warenumschlag von verunreinigten Ladungen. Die unbeabsichtigte Freisetzung von gentechnisch veränderten Organismen (GVO) geht mit der weltweiten Zunahme von Anbauflächen für GVO einher.