Altlasten

In den beiden Kantonen Basel-Landschaft und Basel-Stadt sind rund 1'800 belastete Standorte registriert (Stand 2017). Der frühere Umgang mit umweltgefährdenden Stoffen stellt heute ein Risiko dar. Die zahlreichen verfüllten Kiesgruben und belasteten Betriebs- und Unfallstandorte zeugen davon. Diese sind heute Quellen für die Belastungen von Boden, Grundwasser, Oberflächengewässer und Luft und somit eine Gefährdung für den Menschen.

Seit der Einführung der Altlasten-Verordnung im Jahr 1998 mussten in den beiden Kantonen Basel-Landschaft und Basel-Stadt bisher 32 aktive Standortsanierungen durchgeführt werden, weil von den Standorten unzulässig viele Schadstoffe in die Umwelt – meist ins Grundwasser – gelangt waren. In diesem Fall spricht man von eigentlichen Altlasten. Alle anderen belasteten Standorte sind hingegen Areale, bei denen zwar Schadstoffe im Untergrund vorhanden sind, von denen aber keine schädlichen Freisetzungen in die Umwelt stattfinden. Diese Areale werden je nach Schadstoffgehalt überwacht oder als "Bauherrenaltlast" bei Bautätigkeit saniert.

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Berichterstattung zum Thema Altlast nach dem DPSIR-Modell: