Abfall

Die Schweiz verfügt heute über eine gut eingespielte Abfallwirtschaft und die Behandlung von Abfällen hat sich als allgemeiner Standard etabliert. So wird schweizweit rund die Hälfte der Siedlungsabfälle dem Recycling zugeführt und brennbare, nicht verwertbare Abfälle müssen von Gesetzes wegen verbrannt werden. Die bei der Abfallverbrennung in einer Kehrichtverbrennungsanlage (KVA) frei werdende Energie wird dabei als Fernwärme oder in Form von elektrischer Energie genutzt.

Trotz dieser guten Ausgangslage stehen in der Abfallwirtschaft immer noch grosse Herausforderungen an. Die Stossrichtungen dazu sind im Bericht des Bundesamts für Umwelt (BAFU) «Nachhaltige Rohstoffnutzung und Abfallentsorgung – Grundlagen für die Gestaltung der zukünftigen Politik des Bundes» von 2006 [1] erläutert. Eine zentrale Rolle spielen dabei der Umgang mit den Ressourcen sowie das Konsumverhalten. Denn in einer Welt mit knapper werdenden Rohstoffen haben Verfahren und Abläufe ohne umfassenden stofflichen Kreislaufschluss keine Zukunft. Die Abfallwirtschaft muss sich deshalb von einer Entsorgungswirtschaft hin zu einer Kreislauf- und Ressourcenwirtschaft entwickeln. 

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